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Warum Arbeit und Selbstbestimmung für mich so eng zusammenhängen.

So oft wird uns suggeriert, es bräuchte die Work-Life-Balance, um ausgeglichen und in Balance zu sein. Da schwingt für mich sehr viel mit von diesem alten Spruch: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!"
Was soll diese Sache mit der Work-Life-Balance überhaupt?

Bedürfnisse leben, das brauchen wir nicht nur beim Thema Elternschaft und in “unserer Freizeit” – bedürfnisorientiert, das muss auch beim Thema Arbeit möglich sein. 

Mit Lena Busch von familienleicht.

Das hat sich meine liebe Freundin Lena auf die Fahnen geschrieben und ich unterstütze sie von Herzen. Denn sie ist “ein bisschen mit dran schuld”, dass ich heute hier bin und nicht an einer süßen kleinen Schule in Esslingen. Und mit hier meine ich nicht Stuttgart. Mit hier meine ich: In diesem Internet. So als Coach. Und präsent. Mit Video und so. 

Neu arbeiten. Anders arbeiten.

Hat sich bei dir beim Thema Arbeiten etwas verändert, seit du Kinder hast?
Bei mir war das ja eine Menge. Ich konnte definitiv nicht dort anknüpfen, wo ich “immer hinwollte”. Mein Traum vom Lehrerdasein wurde zum absoluten Albtraum und ich musste mich komplett neu orientieren. Nicht nur, was die Arbeitsstelle betrifft, meine ganze Einstellung hatte sich um 180 Grad gewandelt.

Lange dachte ich, ich müsste meine veränderten Prioritäten im Ehrenamt “ausleben” (bis das Ehrenamt mich ausgelaugt hatte…). Heute verbinde ich meine Talente, meine Hobbys und meine Expertise in meiner Arbeit. Die “sogar” Spaß macht. 

Glaubenssätze über Arbeit.

Einer meiner Glaubenssätze war: Arbeit muss hart sein, sonst ist es keine richtige Arbeit. 
Oder auch: Ich muss den schweren Weg gehen. Wenn es Spaß macht, ist es nur ein Hobby.
Ich darf für Dinge, die ich kann und die mir Freude bereiten, kein Geld verlangen.
Ich muss allen helfen…

Du siehst: Glaubenssätze noch und nöcher über Arbeit.

Ich habe eine Vision!

Gleichzeitig spürte ich, ich möchte mit meiner Message rausgehen und Frauen, Müttern helfen. Da war so ein Drängen in mir, das immer unaufhaltbarer wurde. Und immer mehr die Entscheidung: Ok, das machst du jetzt. Das ist der richtige Weg.

Ich habe mir viel Zeit dafür genommen, um die erlernten Coaching-Methoden auch online anwendbar zu machen. Mit vielen Testklienten (danke an meine Familie) geübt und geschaut, was sich gut realisieren ließe. Und feststellen dürfen: Alles ist möglich! Und es macht sogar richtig viel Spaß, meinen Mitmenschen zu helfen.

Ja! Es geht. Coaching online ist genauso kraftvoll wie vor Ort. Was für eine wertvolle Erkenntnis das doch war!

Viele dieser Sätze haben mich gehindert darin, meine Arbeit der letzten 2,5 Jahre auch wirklich wertzuschätzen. Heute weiß ich: Das war mein Weg und es ist ok so. Denn ich durfte diese Glaubenssätze auflösen und so sehr an dieser Aufgabe wachsen. Allerdings würde ich heute nicht hier stehen, wären da nicht Menschen in meinem Rücken gewesen, die an mich geglaubt haben und immer noch an mich glauben. Die verstehen, was ich da mache und mich in alledem unterstützen. Eine von ihnen ist Lena, die Mütter auf ihrem Weg zum und im Onlinebusiness begleitet.

Selbstbestimmung hört nicht an der Pforte zur Arbeit auf!

Was sich auch als wichtig für mich auf meinem Weg herausgestellt hat: Selbstbestimmung und Arbeit hängen für mich ganz eng zusammen. Ich erinnere mich noch so gut an das Gefühl, das ich im Referendariat hatte, wo ich mich nicht nur unter ständiger Kontrolle befunden hatte, sondern mich tatsächlich auch absolut fremdbestimmt gefühlt hatte. (Und ja, in manchen Fällen war ich das auch definitiv.)

Freiheit und Wachstum sind zwei meiner wichtigsten Werte. Werte, die ich meinen Schülern so gerne weitergegeben hätte. Werte, die ich nicht weitergeben konnte, weil weder das eine noch das andere erwünscht war – besonders nicht von mir als Lehrkraft.

Für mich gab es keinen anderen Weg als raus aus dieser Enge des Referendariats und hinein ins freie Lernen. Ich habe förmlich alles aufgesaugt, was damit zu tun hatte, machte mein Montessori-Diplom und war endlich wieder glücklich in meinem Job. Gleichzeitig gab es äußere Umstände, die auch hier das Arbeiten ganz nach meinen, nach unseren Bedürfnissen nicht möglich machen konnten.

Fliegen lernen. Start in die Selbständigkeit.

Mein Start in die Selbständigkeit hatte etwas vom Fliegenlernen. Mein Arbeiten bekam so viel mehr Leichtigkeit und Freude dadurch, dass ich eine tiefere Message und einen größeren Plan dahinter sah. Ich war so fokussiert und zufrieden. Dabei verging die Leichtigkeit überhaupt nicht, wenn meine Tochter dabei saß und spielte oder ich zwischendurch die Jungs abholen musste von Kindergarten und Schule. Das also war bedürfnisorientiertes Arbeiten!

Wir machen uns ans Werk. Ich am Laptop, sie am Übersetzungscomputer. Beide happy.

Das Wachstum, die Aufgabe mit Sinn, all die neuen Möglichkeiten beflügelten mich ungemein. So zu arbeiten, wie es für mich in meinen Tagesablauf passt und für uns als Familie passend ist, war sowas wie eine Offenbarung. Ich durfte so sehr aufblühen.

Mit ersten Klientinnen online zu arbeiten, war einfach nur wundervoll! Mit ihnen all diese Schritte zu gehen, auch das hatte mich beflügelt.

Was mich morgens aufstehen lässt.

Was mich morgens aufstehen und arbeiten lässt?
Ehrlich gesagt, halte ich mich selbst ja für ziemlich verrückt – online arbeiten! Coaching. Für Mütter!

Die Frage des Jahres war ja: „Wozu brauchen Mütter einen Coach? Zum Putzen, oder was??“
Nein. Dieser Coach bin ich nicht. Das wäre sicherlich auch fatal.

Ja, manchmal sitze ich einfach da. Inmitten von Chaos. Und bin völlig bei mir und im Flow.

Ich bin der Coach, mit dem du zurück zu dir selbst gehst. Der Coach, mit dem du deine Glaubenssätze transformierst. Die Zwiebelschichten abziehst. Und wächst.
Der Coach, der dich begleitet und deine Stärken stärkt. Der mit dir durch den Tunnel geht, bis das Licht sichtbar wird.

Ich bin die, die mitweint und die, die eine Party mit dir veranstaltet.

Und WARUM?
Weil ich es absolut liebe, ein Teil deiner Transformation zu sein. Und weil ich selbst genau dort war.
Gefangen in eigenen Ansprüchen und Erwartungen von Außen, gefangen im ständigen Jammern.
Und ich durfte transformieren und Fülle, Freude, Lebenslust in mein Leben einladen.
Habe dieses Gefühl von *endlich ich!* verinnerlicht.
Und ich kann es nicht für mich behalten. Es geht einfach nicht, das muss raus, das muss fliegen und wiederum Flügel verleihen.

Deswegen stehe ich morgens auf und schreibe mittags noch und verlasse alle meine Komfortzonen.
Deswegen mach ich Videos für euch und Kurse und veranstalte Frauenkreise.
Weil ich an dich glaube. Weil du ein wundervoller Mensch bist.
Eine tolle Mama.
Weil du bist.

Warum ich nicht an die Work-Life-Balance glaube.

So oft wird uns suggeriert, es bräuchte die Work-Life-Balance, um ausgeglichen und in Balance zu sein. Da schwingt für mich sehr viel mit von diesem alten Spruch: “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!”

Wenn wir mal genauer hinsehen, werden wir feststellen müssen: Es gilt keine Work-Life-Balance zu erreichen. Denn arbeiten ist auch leben! Meiner Meinung nach ist dieser Glaubenssatz geradezu gefährlich – zu denken, es bräuchte eine Balance zwischen arbeiten und leben. Während du arbeitest, lebst du! Und diese Lebenszeit für etwas einzusetzen, was dich unzufrieden, unglücklich und vielleicht sogar krank macht, in dem Glauben, es bräuchte da einfach nur ein Gegengewicht, das groß genug ist, um Balance zu erschaffen, das ist fatal!

Deswegen sehe ich eine Aufgabe, die mich erfüllt und glücklich macht, als so wichtig an. Arbeiten ist leben und darf sich auch wie ein solches anfühlen – nicht nur in den Pausen.

Einen Beruf auszuüben, der mir so schnell nicht langweilig wird und in dem ich all das, was ich weiß und kann anbringen kann. Einfach nur ein Geschenk!

Wie erfüllend ist deine Arbeit? Was brauchst du, um dich auch während der Arbeit beflügelt zu fühlen und voll aufzublühen? Welche Arbeitsumgebung, welche Menschen, welchen Sinn braucht deine Arbeit, um sich wie Leben anzufühlen?

Falls du gerade in diesem luftleeren Raum von: Wie soll’s weitergehen, was will ich eigentlich machen? steckst, kann ich dich an Lena und ihre Trainingswoche weiterleiten – sie ist meine Go-to-Person, wenn es darum geht, in Deutschland als Mutter in die Onlinearbeit einzusteigen (und nach dem Start weiterzugehen…).

Danke, Lena!

Dass ich meine Arbeitsumgebung noch passender, sinnvoller, erfüllender gestalten könnte, das war mir nie so wirklich klar. Und jetzt, wo ich mittendrin stecke, ist es einfach nur WOW! Und auch das habe ich Lena zu verdanken!

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