Ich will noch’n bisschen tanzen. 5 Gründe, warum du mal wieder das Tanzbein schwingen solltest.

Ich war tanzen! Pure Freude. Fülle. Anstrengung. Leichtigkeit. Lebenslust. Von allem ein bisschen eben.
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Ich war tanzen! Am Wochenende. Bei einer Hochzeit. Mit Familie und Verwandten auf die Tanzfläche und los! Und es hat so GUT getan. Grinsen in die Gesichter gemalt. Pure Freude. Fülle. Anstrengung. Leichtigkeit. Lebenslust. Von allem ein bisschen eben.

 

Warum eigentlich?

 

Sobald Musik ertönt, merke ich, dass mein Körper sich bewegen will. Zum Ausdruck dringen will, dass er die Musik spürt und das Gefühl mit dem Körper weitergeben will. Wow! So genial!

 

Nietzsche soll einmal gesagt haben

Man muss das Leben tanzen.

 

Und ich finde, er hat recht. Viel zu oft drehen wir uns vor lauter Kummer und Sorgen im Kreis. Tanzen bringt mich aus meiner Komfortzone und bringt mich auf neue Gedanken. Tanzen bringt neue Energie und Kraft und überhaupt…

 

Warum sollten wir alle den Tanz in unseren Alltag einbauen?

 

  1. Tanzen macht Spaß


    In unserer ach so ernsten Welt, ist es einfach nur eine Wohltat, Spaß zu haben. Freude zu fühlen und sie zum Ausdruck zu bringen. Und ein “Ich kann nicht tanzen.” gibt es nicht. Es ist einfach völlig egal, was andere darüber denken, welche Zuckungen mein Körper da gerade vollführt. Es soll MICH glücklich machen und nicht jemand anderen. Augen zu und loslassen. Ich wette, es zaubert auch dir ein Lächeln ins Gesicht, wenn du tanzt. Und Lachen ist schließlich die beste Medizin.

    Wie ist das bei dir?


  2. Tanzen befreit



    Beim Tanzen entlädt sich Energie von innen nach außen. Meine Seele redet, mein Körper ist das Instrument. Auf die Tanzfläche nehme ich meine Sorgen und Ängste zwar mit, aber ich kann sie auch rauslassen. Manchmal dauert es ein Weilchen, bis der Kopf sich ausschaltet und den Körper machen lässt. Und dann ist alles im Flow. Die Bewegung als Reaktion auf den Rhythmus.
    Kopf aus. Musik an. Tanzen.

    Ganz im Ernst. JETZT!

  3. Tanzen gibt dem Ausdruck, wofür wir keine Worte finden


    Wenn ich wirklich loslassen kann in der Bewegung, merke ich, dass sich Knoten lösen, die vorher zu verworren und verheddert waren, um sie alleine mit der Kraft der Gedanken entwirren zu können. Was auch immer da passiert: im Flow von Rhythmus und Bewegung findet vieles seinen Ausdruck, was mir so vorher nicht bewusst war. Vielleicht nicht gerade auf der Tanzfläche mit 100 anderen Leuten. Zuhause aber schon. Da ist es auch völlig egal, wie es aussieht: ICH fühle mich wohl in der Bewegung, ganz bei mir, ganz im Rhythmus, in der Melodie. Nach einer Weile sind Gedanken einfach nicht mehr da. Oder zumindest nicht mehr wichtig. Ich kann ganz auf mich und meinen Körper hören.

    Hast du auch schon so eine Erfahrung machen dürfen?

  4. Tanzen bringt in Bewegung



    Ja, das Offensichtliche findet auch hier seinen Platz. Bewegung ist so wichtig. Durch Bewegung – und Tanzen ist Bewegung – wird Cortisol (das ‘Stresshormon’) abgebaut. Wir fühlen uns leichter und freier.
    Bewegung sorgt dafür, dass ich danach mit neuer Energie im Alltag durchstarten kann. Bewegung macht mich persönlich zufrieden und glücklich.

    Was bringt dich in Bewegung?

  5. Tanzen schafft Gemeinschaft


    Wir Menschen sind einfach soziale Wesen. Ich liebe es, mit meinen Freunden zusammen zu sein, zu quatschen, zusammen zu essen, Gemeinschaft zu spüren. Gemeinsam tanzen allerdings tun wir nie. Schade eigentlich.

    Ich habe jetzt erst wirklich begriffen, wie viel Gemeinschaft Tanzen schafft. Wie ansteckend die Freude ist. Und wie schön es ist, sich völlig außer Atem in den Armen zu liegen, weil man sich so verbunden fühlt.

    Das nächste mal gehe ich mit meinen Mädels tanzen. Und du?

 

Und wann soll ich das alles bitte machen? Ich hab doch so viel zu tun…

 

YEAH! Ich bin auch Meisterin der Ausreden. Ich habe keine Zeit, ich habe keine Lust, das Sofa ist doch so gemütlich. Ganz ehrlich: ich bin manchmal selbst genervt von mir.

Was bitte hindert mich denn daran, einfach die Musik aufzudrehen? Beim Kochen mitzuwippen? Oder beim Wäschelegen?


Was hindert dich?

 

Was ich immer mache…

 

ist, im Auto Musik zu hören. Und wenn die Musik mich abholt und mitnimmt, tanze ich so vor mich hin, trommele aufs Lenkrad, singe. Das macht nicht nur mir gute Laune, sondern den Kids, die mit im Auto sitzen und den Mitmenschen, die an mir vorbeifahren und mich sehen können. WIN:WIN.

Mit den Kindern zusammen

mache ich das schon eher. Wir singen und tanzen zusammen. Zur Eule mit der Beule, oder dem Lieblingslied meiner Tochter, den Olchis (das ist ein anderes Kind in dem Video… aber ihr bekommt einen Eindruck ;)). Nehmen uns an den Händen und tanzen im Kreis. Oder hüpfen auf und ab. Wckeln ein bisschen hin und her. Ein großer Spaß!

Tanzt du auch mit deinen Kindern?

 

Etwas Gutes für mich zu tun,

bedeutet nicht automatisch, etwas alleine zu unternehmen.

Das finde ich das Schöne am Tanzen. Zusammen mit den Kindern, dem Partner, mit Freunden, Verwandten… Es ist einfach immer ein schönes Erlebnis.

 

ABER ICH TANZE DOCH GAR NICHT!!

 

Ok. Dann nicht. Jede Art von Bewegung, die dich in Schwung bringt und Cortisol abbaut, ist auch gut für dich. Ob alleine oder in Gemeinschaft. Ob Joggen oder Spazierengehen, ein Teamsport oder das Bahnenziehen im Schwimmbad. Alles, was dir gut tut.

 

Und jetzt?
Ich will noch’n bisschen tanzen.

 

 

Alles Liebe,

 

deine Olga

 

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