10 Learnings aus meinem Solotrip nach Wien

Ich tat mir sehr leid an diesem Sonntag. Es war geradezu lächerlich peinlich. Aber so war's halt. Ich bin ehrlich. Auch eine Mindset-Coachin hat ihre Challenges. Das war meine.
10 Learnings aus Wien

Es gibt da eine Person, die hab ich online kennengelernt und die mag ich sehr. Ich habe sie auf Seminaren getroffen, mit ihr eine Wohnung geteilt, sie hat mich besucht und jetzt war es soweit:
Ich sollte endlich meine Bettina besuchen. Der Termin stand, die Zugtickets waren gebucht (1. Klasse, weil: I’m worth it!) und ich hatte meinen Koffer gepackt. Es war so so unwirklich, dass das wirklich passieren würde, noch am Abend vorher, als ich Bettina ein Bild meiner gepackten Sachen schickte.

Um 7:25 Uhr bekomme ich eine Nachricht. Auf dem Bild ein Testergebnis – positiv. Große Trauer auf beiden Seiten. Wir hatten uns so sehr gefreut. Bettina hatte so geile Dinge geplant. Ich wollte einfach mal garnichts planen und für ein paar Tage nur sein und genießen und erleben und ganz ganz viel deeptalk führen.

So war das alles nicht geplant

Da war ich also. Mit 1. Klasse Tickets nach Wien und zurück und sonst keinen Plänen. Und jetzt läge die Entscheidung eigentlich klar auf der Hand: Yay! Fahr nach Wien, Olga! Die lebenswerteste Stadt der Welt! Es gibt so viel zu sehen, zu erleben, du liebst Städtetrips!
Stattdessen ging ein Mindfuck-Film bei mir los, den ich so eher selten erlebe.

  • Was soll ich nur alleine machen?
  • Ich hab mich gar nicht informiert, ich weiß doch gar nicht, wo ich hinsoll?
  • Ich hab gar kein Zimmer gebucht, wo soll ich überhaupt wohnen?
  • Und warum passiert mir sowas? Kann das nicht jemand anderen erwischen?

Ich tat mir sehr leid an diesem Sonntag. Es war geradezu lächerlich peinlich. Aber so war’s halt. Ich bin ehrlich.
Auch eine Mindset-Coachin hat ihre Challenges. Das war meine.

Spontan ein Fotoshooting in Wien gebucht. Because – why not!?

Und dann war da einfach mal Wien. MAGIE.

Wenn du bereit bist, dass Magie in dein Leben kommt, dann kommt sie auch.
In überraschender Weise.
Auf unvorhergesehene Art.
Auf ungegangenen Wegen.

Und dieses Bild zeigt so viel davon für mich:
Über meinen Weg.
Über die Überraschungen des Lebens.
Über Challenges.

Dieser Trip war ne frickin’ Challenge

Eine gute. Und doch: Auf vielen Ebenen herausfordernd. Oida.

Jeden Tag fragte ich mich, was ich da eigentlich mache. (Und warum und warum und waruuuuuum???)
Warum ich nicht auf “die Zeichen” höre und sie nicht sehe?
Wenn das Leben mir sagt, dass ich nicht nach Wien fahren und Bettina besuchen soll – warum höre ich nicht drauf?
Warum ich mich dieser Challenge aussetze und alleine eine Großstadt besuche, wenn ich doch gemütlich daheim hätte bleiben können?
(Und warum und warum und waruuuuuuum?)

Ich wiederhole mich ungern, aber so ist es nunmal: Ich tat mir sehr leid. Immer wieder kam ich an den Punkt, an dem ich mich fragte, was ich mir denn eigentlich einbilde, hier einfach ne geile Zeit zu verleben und das beste draus zu machen, wenn es doch eigentlich viel cooler wäre, mit Bettina um die Häuser zu ziehen oder die Stadt mit meinem Partner oder den Kids zu erkunden. (Ich will mir so dringend selbst eine Watschn verpassen dafür.)

Das nur als kurzer Einblick in mein Gehirn. Denn ja: Mindfuck? Kann ich.

10 Learnings aus meinem Solotrip nach Wien

  1. Ich bin ein bisschen verliebt in diese Stadt
  2. Ich kann sehr wohl ganz allein auf eigene Faust eine Großstadt erkunden
  3. Einen Platz im Sternerestaurant gibt’s für eine Einzelperson auch kurzfristig
  4. Vertraue dem ersten Impuls
  5. Natürlich kannst du diese Salsastunde einfach alleine besuchen
  6. Es könnte sein, dass die Kellnerin in der Rooftopbar deinen Gin-Geschmack besser kennt als du selbst
  7. uber, lime und wienmobil bringen dich immer gut von A nach B (ein voller Akku wär aber gut!)
  8. Wenn du offen bist für die Überraschungen des Lebens, kommen immer mehr!
  9. Dinge von der Löffelliste streichen, die nie draufstanden, macht am meisten Spaß
  10. You’ll be back anyway, so stop mindfucking, Olga
Was für ein Abschluss meiner Reise: Ein Fotoshooting morgens um 8 an der Donau.

Was hat das mit Mindset zu tun?

Ganz einfach. Ich habe es in der Hand: Ich kann zu jeder Zeit die Entscheidung treffen, das beste draus zu machen oder mich zu vergraben. Beide Entscheidungen sind ok. Das Ergebnis ist halt jeweils ein anderes.

Und genau dafür gibt’s das Mindset Bootcamp:
Um dich aufs nächste Level zu bringen von dort, wo du gerade stehst.
Nicht, weil ICH fertig wäre. Nicht, weil DU es nicht draufhast.
Es geht darum, dich Schritt für Schritt auf einen Weg zu begeben, der außerhalb deiner Komfortzone ist. Ehrlich. Zu dir selbst.

Und das, was du hier liest, das ist ein Beispiel aus meinem Leben: Mindset-Arbeit on the go.
Ich wollte mich klein machen, weiter in bekanntem Gewässer paddeln und so sehr das Neue scheuen. Ich wollte innerhalb meiner gemütlichen Komfortzone bleiben und ja, ich wollte behaupten, dass “das Leben”, “Gott”, “das Universum” oder was auch immer, es nicht gut mit mir meint und mich nicht nach Wien lassen möchte. Dass “das Leben” nicht wollte, dass ich mich mit Bettina treffe und wir zusammen Spaß haben. Und vielleicht ist das zum Teil auch so. Vielleicht auch nicht.

Was ich weiß:
Das Leben ist immer für uns.
Life is what happens while you’re busy making other plans.
Und: Manche Geschenke sind scheiße verpackt.

Und HIER geht’s zum Mindset Bootcamp.
Du bist es wert und du bist ready für den nächsten Schritt.

Facebook
Pinterest
WhatsApp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.