Wer wärst du ohne deine Selbstzweifel?

Wenn du dir dessen bewusst bist, dass alte und nicht mehr passende Glaubenssätze dich davon abhalten, zu starten und in deinem Licht zu erstrahlen, dann habe ich hier drei Strategien für dich, um deine Mindfucks aufzulösen.
Glaubenssätze Foto Patrick Reymann

Gluabenssätze bringen uns allzuoft weg von dem, was uns wirklich wichtig ist. Und besonders, wenn es darum geht, ein Thema in die Sichtbarkeit zu bringen, das dir besonders wichtig ist, wirst du viele dieser Mindfucks sicherlich schon allzu gut kennen:

„Ich kann das nicht.“
„Vielleicht brauche ich noch eine Ausbildung.“
„Das machen doch schon so viele!“
„Schaffe ich das überhaupt?“
„Ich trau mich nicht!“
„Bin ich eigentlich gut genug?“

Klassiker aus der Sparte mindfuckness.
Wir sprechen alle über Achtsamkeit – mindfulness – und sind so unachtsam mit uns selbst in unseren Gedanken.

Mut ist Angst plus ein Schritt

So oft schon durfte ich sehen und erleben, dass Mut Angst ist. Plus ein Schritt. Und in den letzten drei Jahren auf dieser Reise hierher hatte ich Angst. Oft.
Ich habe mich mit Mindfucks noch und nöcher beschäftigt. Oder sie mich. Und ja, Mindfucks, nicht nur Glaubenssätze. Weil es so sehr ausdrückt, was ich meine.

Sätze, die mich klein hielten.
Glaubensmuster, die mich eingesperrt hatten.

Sichtbarkeit und Selbstzweifel

Sichtbarkeit und Selbstzweifel sind manchmal die nächsten Verwandten.
Ich wollte mich verstecken.
Wollte nicht einmal rausgehen mit meinem Namen.
Wollte alles heimlich, still und leise machen. Wenn ich nur genug ins Tun komme, dann kommt auch der Rest nach, dachte ich.
Jahrelang habe ich mit rastlosem Tun verbracht.
Bis mir klar wurde, dass es das nicht ist. Es geht nicht darum, besonders geschäftig zu sein und Fleißsternchen zu verdienen.
Es geht darum, zu SEIN.
Ich selbst zu sein.
Die Grenzen meines Horizonts zu sprengen – immer wieder

Nur so kann ich Vorbild sein.
Nur so gesehen werden.
Nur so über mich hinauswachsen.
Nur so andere mitnehmen auf meinem Weg, auf ihrem Weg.

Wie gehe ich mit Glaubenssätzen um?

Wenn du deine Glaubenssätze, deine Mindfucks, gefunden hast, dann geht es allerdings nicht darum, sie wegzuschieben oder zu unterdrücken. Du darfst sie ansehen und zulassen, dass sie da sind. Dich und deine Muster liebevoll annehmen und dann in die Auflösung gehen. Das kann alleine für dich sein oder mit Mentoren an deiner Seite. Wichtig ist, all diese Gedanken und Gefühle nicht zu unterdrücken.

What you resist persists.

“Was du unterdrückst, bleibt bestehen.”, sagte einer meiner Mentoren sehr treffend. Denn das Nicht-Ansehen von Gedanken und Gefühlen sorgt dafür, dass sie sich immer wieder ihren Weg nach oben suchen und sich in unterschiedlichsten Mustern und Strategien äußern. In Angst, Selbstzweifel, Kleinmachen, Abwarten, nicht Starten, in Perfektionismus.
Du darfst und sollst dir diese Gedanken ansehen. Sie haben ihre Berechtigung und ihre Geschichte. Dann wiederum darfst du sie auch wieder gehen lassen.

3 Strategien gegen deine Mindfucks

Wenn du dir dessen bewusst bist, dass alte und nicht mehr passende Glaubenssätze dich davon abhalten, zu starten und in deinem Licht zu erstrahlen, dann habe ich hier drei Strategien für dich, um deine Mindfucks aufzulösen.

  1. Wahrnehmen
    Der erste Schritt in die Auflösung, ist dein Bewusstsein. Sobald dir bewusst ist, dass da ein Glaubenssatz dahinter steckt, der dich davon abhält, weiterzukommen, kannst du dich auch klarer von diesen Gedanken distanzieren.
  2. Trotzdem
    Es kann sein, dass all das, was dir gerade Angst macht, dich lähmt. Und dein Tun entscheidet letztlich darüber, ob und wie es weitergeht. Tue das, was dir auf der Seele brennt, trotzdem. Und oftmals wirst du entdecken, dass dieses Tun genau das war, was du in diesem Augenblick gebraucht hast.
  3. Ist das wahr?
    Schaue dir deine Gedanken an und frage dich: Ist das wahr?
    Diese erste Frage aus The Work von Byron Katie bringt oft erstaunlich viel Klarheit mit sich und hilft dir, festzustellen: Nein! Das ist nicht wahr. Das ist nur ein Gedanke, den ich auch wieder ziehen lassen kann.

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