Rush Hour. Mein Dezember 2018.

Jetzt ist es der 31. Dezember und das Jahr findet sein Ende. 2018, du warst krass intensiv. Und ich bin so gespannt, was 2019 so mit sich bringt. Es kribbelt überall, wenn ich an die Abenteuer denke, die vor uns liegen.
Bild von @momentesammler_pro

Dezember ist einer meiner liebsten und einer meiner anstrengendsten Monate des Jahres. In diesem Jahr war der Dezember vor allem eins: i n t e n s i v.

Krippenspiel

Der neue Monat startete mit einem neuen Termin im Plan: Krippenspiel. Gemeinsam mit insgesamt 15 Leuten probten wir jeden Samstag Vater Martin von Leo Tolstoi. Dieser erste Termin war wahnsinnig chaotisch, planlos, laut. Unsere Kids bekamen erstmals alle drei eine Rolle. Der Große einen der Weisen (weil er wenig Text hatte – nämlich nur: Bitteschön sagen), der Mittlere einen Straßenkehrer (ohne Text) und die Kleine das Kind, das mit der Frau bei Vater Martin einkehrt (Text optional). Im Laufe der folgenden Wochen wurde das Ganze tatsächlich zu einem wundervollen Krippenspiel und die Aufführung an Heiligabend war so schön!

Rush Hour. Mein Dezember 2018.
Eine Suppe bei Vater Martin. Die Kleine hat für begeistertes Juchzen im Publikum gesorgt mit ihrem Rühren und pantomimisch Essen.

Mastermind

Seit fast zwei Jahren treffen wir uns inzwischen. Eine Gruppe von Menschen, die Tun, was sie lieben. Fast jeden Mittwoch um 21 Uhr findet unser Call statt. Zunächst rein organisatorisch und zur Unterstützung in den ersten Schritten im Onlinebusiness. Inzwischen sind tiefe Verbindungen gewachsen und wir trafen uns diesmal einfach nur, um zusammen zu sein. Denn, so unterschiedlich wir auch sein mögen, so unterschiedlich die Interessen und Ziele sein mögen, das Band ist einfach magisch. Und, weil wir ohne Svenja unvollständig sind, haben wir sie per Videotelefonat noch in unsere Mitte geholt. Ich bin so dankbar, dass es euch gibt!

Rush Hour. Mein Dezember 2018.
Erinnerungsbild von unserem Treffen im März.

Personality Bootcamp

Rush Hour. Mein Dezember 2018.
Bild von @momentesammler.pro

Und dann war da dieses Wochenende.
Mit diesen Menschen.
Und, ganz ehrlich:
Von den meisten wusste ich am Ende weder den Namen, noch den Wohnort, noch
den Beruf.
Aber wir waren verbunden 
im Herzen.
Wenn du gemeinsam 
durch alle
Höhen und Tiefen 
des Lebens gegangen bist an einem Wochenende, dann bist du verbunden.
Und ich danke euch so sehr.
Für alle lustigen und 
traurigen Momente.
Für alle Verwirrung, alles 
Chaos, allen Schmerz und 
alle Kraft, die wir zusammen erlebt haben.
Danke, dass es euch gibt.
Danke für euer Spiegeln.
Danke für eure Kritik.
Danke für die Liebe.
Ihr seid der Grund,
warum ich keinen Jahresrückblick schreiben kann.
Weil einfach alles war.
Und nichts.

Rush Hour. Mein Dezember 2018.
Meine zweite Geburtstagsumarmung gab es in diesem Jahr von Tobias Beck. Foto: @momntesammler.pro

Danke Tobias Beck für diese Erfahrung im Personality Bootcamp. Das war der geilste Geburtstag ever! ?
Viele fragen mich ja: Wie war’s? Was habt ihr gemacht?
Und ich kann es eigentlich gar nicht in Worte fassen.

Schrottwichteln.

Unser alljährliches Schrottwichteln gab es natürlich auch in diesem Jahr! Und nachdem ich so kurz vor knapp trotz Bahn-Streik und Riesenchaos daheim ankam, ging es für den Großen und mich mit in Zeitungspapier verpackten Päckchen zu Freunden. Diesmal hatten wir besonders schrottige Geschenke ausgesucht: Unsere 12 Jahre alte (ausgediente) Kaffeemaschine, eine Kaffeetasse und ein Armband.
Allerdings wurde im Laufe des Spiels klar: So schrottig waren unsere Geschenke gar nicht! Fünf Leute würfelten, was das Zeug hielt, um diese alte Kaffeemaschine! Als Andrea sie dann schließlich bekam, verriet sie uns, warum sie diese Kaffeemaschine unbedingt brauchte: Sie arbeitete zu dem Zeitpunkt bei einer Familie, die keine Kaffeemaschine besaß und der Vater sich so sehr eine wünschte. Mit Tränen in den Augen empfing er am nächsten Tag unseren Schrott. Mir wurde einfach wieder so klar, wie gut es uns geht. Voller Demut und Dankbarkeit nehme ich mein Leben an. Es ist nichts selbstverständlich. Gar nichts. Das wurde mir einmal mehr klar.

Minimalismus. Oder so.

Der ganze Dezember war geprägt vom Ausmisten. Vieles fand einen neuen Besitzer oder durfte ganz gehen. Wir spendeten unzählige Dinge und füllten eine riesige Kiste mit Büchern und DVDs für momox. Und die letzten Tage des Jahres verbringen wir mit der Grundreinigung unseres Hauses. Es wird während unserer Zeit in Thailand vermietet und da sollte natürlich auch Platz und Raum sein für die Menschen, die hier einziehen (und wer weiß, vielleicht gibt es hier sogar nochmal eine Geburt ?). Meine Schwester half uns so sehr in diesen letzten Tagen. Wir gehen müde, erschöpft und glücklich ins neue Jahr. Und: Ich habe mir Punkt 5 meiner Jahresabschluss-Rituale sehr zu Herzen genommen diesmal!

Feste feiern wie sie fallen

Rush Hour. Mein Dezember 2018.
Baumloben bei Conny und Flo ist immer besonders lustig!

Ja, im Dezember nimmt das Feiern viel Raum bei uns ein! Es ist Advent und da gibt es eh immer einen Grund, um sich zu treffen und zu feiern. Dann ist da noch mein Geburtstag (den ich in diesem Jahr ja wirklich ganz anders gefeiert habe), das Baumloben bei Conny und Flo, Weihnachten, der Geburtstag meiner Schwiegermutter und in diesem Jahr der 60. Geburtstag meines Vaters. Tatsächlich wurde ich am späten Heiligabend, so abends gegen 22 Uhr irgendwie krank. Am 25. ziemlich krank, am 26. abends krank, blieb am 27. (Geburtstag Schwiegermutter) und 28. (Geburtstag Papa) die meiste Zeit im Bett und feierte erstmal gar nicht mehr. Ein wenig dann aber doch, schließlich wollten wir unseren kleinen ABBA-Tanz für meinen Papa aufführen.

Jetzt ist es der 31. Dezember und das Jahr findet sein Ende. 2018, du warst krass intensiv. Und ich bin so gespannt, was 2019 so mit sich bringt. Es kribbelt überall, wenn ich an die Abenteuer denke, die vor uns liegen. An die Herausforderungen. An die wundervollen Menschen, die ich kennenlernen werde. An die tollen Frauen, die ich begleiten darf.
Immer wieder kann ich nur betonen: Träum groß!
In diesem Sinne: Happy New Year!

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